Wie funktioniert TeamViewer?

TeamViewer gilt als eines der beliebtesten Tools zur Fernwartung von PC & Co. Für Privatanwender ist die Software kostenfrei – wer sie allerdings professionell nutzen möchte, muss einen geringen monatlichen Beitrag dafür bezahlen.

Ursprünglich wurde TeamViewer für die Wartung von Geschäftscomputern entwickelt. Inzwischen gibt es allerdings zahlreiche Versionen, so dass sich das Programm seit einigen Jahren auch bei Privatanwendern großer Beliebtheit erfreut.

Wie funktioniert TeamViewer?

Ohne Zweifel ist TeamViewer ein sehr praktisches und vielseitiges Tool, mit dem man über eine Internetverbindung einen PC an einem anderen Ort steuern oder seinen PC von einer zweiten Person steuern lassen kann. TeamViewer ist ein sogenanntes Remote-Desktop-Programm, also eine Art Fernsteuerung.

Die Möglichkeiten zur Nutzung sind demzufolge natürlich vielseitig. Hat man beispielsweise mit seinem PC ein Programm und möchte einen Experten von einem anderen Ort einen Blick darauf werfen lassen, ist TeamViewer eine ideale Lösung. Der Helfer kann direkt auf den eigenen PC zugreifen, mit seiner eigenen Maus über den Bildschirm navigieren und so den Fehler aus der Ferne beheben. TeamViewer wird allerdings auch dazu genutzt, um Präsentationen über das Internet vorzustellen. Deshalb ist das Tool auch in vielen Unternehmen fest etabliert.

Der Remote Zugriff erlaubt es, die Inhalte des Bildschirms so zu steuern, als säße man selbst vor dem Rechner. Auch eine Sprachverbindung ist inzwischen möglich.

Wie TeamViewer im Detail funktioniert, stellen wir nachfolgend genauer vor.

Teamviewer verwenden – Schritt für Schritt

Download

Zunächst muss die Software auf den PC heruntergeladen und im Anschluss installiert wird. Wer selbst einen anderen Computer über eine Netzwerkverbindung steuern möchte, muss dafür die kostenlose Vollversion von TeamViewer herunterladen.

Beim Download wird der Nutzer dann gefragt, ob das Programm installiert werden soll oder ob man TeamViewer ohne Installation nutzen möchte. Wer plant, die Software öfter zu verwenden, sollte das Programm am besten installieren.

Möchte man seinen Computer von einer anderen Person steuern lassen, gibt es allerdings einen Unterschied: Dann muss nur eine spezielle Teamviewer-Datei aus dem Internet heruntergeladen und ausgeführt werden. Auch diese ist kostenfrei.

Verbindung herstellen

Um eine Verbindung zwischen zwei Computern herzustellen, müssen beide Nutzer das Programm auf dem PC starten – derjenige, der auf einen anderen PC zugreift, muss dafür nur die Fernwartungs-Datei verwenden. Darüber hinaus muss zur Verständigung eine weitere Kommunikationsmöglichkeit vorhanden sein, wie beispielsweise das Telefon oder ein Chat.

Jene Person, die ihren PC von einer zweiten Person steuern lassen möchte, muss dieser einen auf dem Bildschirm angezeigten Code übermitteln. Nach dem Eingeben des Codes klickt die zweite Person nun auf „Mit Partner verbinden“ und wartet einige Sekunden.

Es öffnet sich ein Fenster, indem ein Kennwort eingegeben werden muss, welches derjenige, der den PC teilen möchte, nennt. Nun klickt man noch auf den Button „Anmelden“ und die Verbindung wird hergestellt.

Die Fernsteuerung

Derjenige, der per Remote auf einen anderen PC zugreift, sieht nun über ein Fenster auf seinem Bildschirm den Desktop des anderen Computers – bzw. das Bild, das gerade auf dem Screen angezeigt wird.

Die Einstellungen erlauben es, festzulegen, dass entweder beide Teilnehmer den PC steuern oder dass der entfernte PC nicht selbstständig agieren kann. Das ist zum Beispiel dann von Vorteil, wenn TeamViewer nur zu Präsentationszwecken zum Einsatz kommen soll.

Kommunikation

Zur Verständigung zwischen den beiden Teilnehmern kann entweder per Telefon eine Verbindung hergestellt oder auch ein Messenger genutzt werden. Zudem bietet TeamViewer eine softwareinterne Auto-Verbindung an, die es erlaubt, sich über Lautsprecher und Mikrofon zu unterhalten. Auch ein Chat ist in der Software vorhanden.

Dateiübertragung

TeamViewer bietet neben dem Remote Zugriff auf einen anderen PC auch die Möglichkeit zur komfortablen Dateiübertragung. Hierfür gibt es in der Menüleiste einen gleichnamigen Punkt, der nur angeklickt werden muss. Anschließend wählt man noch einen Speicherort aus und kann die Datei direkt im Anschluss mit einem Klick senden.

Smartphone Support per Remote Zugriff: TeamViewer funktioniert auch auf Mobilgeräten

TeamViewer bietet seit einiger Zeit die Möglichkeit, Smartphones von einem PC oder einem anderen Smartphone oder Tablet aus komfortabel fernzusteuern. Dies funktionierte zu Beginn ausschließlich mit Samsung-Geräten.Später allerdings auch mit weiteren Android-Geräten und wird inzwischen sogar von iOS auf Apple-Geräten unterstützt.

Die Fernsteuerung eines Smartphones mit TeamViewer kann sogar über das Mobilfunknetz, also ohne eine WLAN-Verbindung, durchgeführt werden. Wichtig ist allerdings, dass die Verbindung stabil ist, weswegen guter WLAN-Empfang der Mobilfunkverbindung fast immer vorzuziehen ist – zumal dies auch Daten spart.

Mobile Nutzung über App

Für die mobile Nutzung von TeamViewer gibt es sowohl im Google Play Store als auch im App Store eine App, die sich „TeamViewer QuickSupport“ nennt. Nach dem Download stellt sie eine direkte Verbindung zwischen einem PC und einem Smartphone oder auch zwischen zwei Smartphones her.

Möchte man dauerhaft auf ein Smartphone zugreifen, empfiehlt sich allerdings die Installation der App „TeamViewer Host“, die bislang nur für Android erhältlich ist. Sie arbeitet kontinuierlich im Hintergrund und ermöglicht einen komfortablen Zugriff aus der Ferne, sofern das Smartphone gerade nicht in Benutzung ist.

Alles wie beim PC?

Die Verbindungsherstellung zwischen einem Remote-PC und einem Smartphone funktioniert im Grunde genauso wie die Verbindung zwischen zwei PCs. Es müssen ein Partner-Code und ein Passwort, das in jeder Session neu vergeben wird, eingegeben werden.

Dabei ist zu beachten, dass beide Geräte lediglich im TeamViewer-Konto des navigierenden Remote-Users angemeldet sind, wenn man das Smartphone mit TeamViewer Host aus der Ferne steuern möchte. Dabei ist das verbundene Gerät unter dem Menüpunkt „Meine Computer“ ersichtlich und lässt sich jederzeit bequem vom Remote-Gerät aus steuern. Die Eingabe eines Passwort ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Auch Fernsteuerung der Kamera möglich

Während der Fernsteuerung wird der Smartphone-Screen dann direkt auf den Bildschirm des steuernden Geräts übertragen. Wird ein Smartphone von einem richtigen PC gesteuert, so navigiert der Remote-Anwender das Handy per Mausklick. Auch eine Fernsteuerung der Kamera ist auf diesem Wege problemlos möglich.

Das sogenannte Dashboard ist eine Art Übersichtstafel, auf welcher der fernsteuernde User umfassende Informationen des zu steuernden Geräts einsehen kann. Wie zum Beispiel, ob aktuell eine WLAN-Verbindung besteht oder auch den Akkustatus. Per Fernzugriff lassen sich sogar Apps auf dem Handy installieren oder Dateien auf ein Smartphone übertragen.

Welche Vorteile bietet TeamViewer für Nutzer?

Ein deutlicher Vorteil von TeamViewer ist, dass es inzwischen mit verschiedenen Plattformen kompatibel ist und daher von fast jedem genutzt werden kann. Egal, ob Mac, Windows oder Linux, es gibt für alle drei Betriebssysteme eine passende Version von TeamViewer.

Für iOS und Android-Geräte ist TeamViewer zudem als App erhältlich und erlaubt es, ein Smartphone über ein anderes Handy oder über einen Remote-PC fernzusteuern. Es muss lediglich dafür die Voraussetzung erfüllt sein, dass die Hauptanwendung der Software auf dem Gerät des Steuernden installiert wird.

Ist TeamViewer gefährlich? Alles über die Sicherheit der digitalen Fernsteuerung

Einfach so per Code und Passwort auf einen anderen PC zugreifen – das wirkt auf so manchen User vielleicht erst einmal etwas unsicher. Grundsätzlich ist das Sicherheitsmaß bei TeamViewer sehr hoch. Für jede Sitzung werden eine ID und ein neues Passwort vergeben, das nur für den einmaligen Zugriff gilt.

Das bedeutet, dass auch nur die beiden Personen, die sich vor ihren Geräten befinden, Zugriff darauf haben. Teilt derjenige, der seinen PC fernsteuern lassen möchte, dem anderen sein Passwort nicht mit, kann er auch nicht auf den PC zugreifen.

Auf der anderen Seite ist jedoch auch dieser auf Daten angewiesen: Beide Personen brauchen jeweils vom anderen Daten.

Somit zeigt sich: TeamViewer ist ein hilfreiches Tool, bei dem man sich keine Sorgen machen muss, dass private Daten in fremde Hände gelangen könnten. Zugriff hat immer nur derjenige, dem man diesen auch wirklich durch das Passwort gestattet.

Handelt es sich dabei um eine Vertrauensperson, ist das umso besser. Generell sollte nur dann eine Übertragung bzw. ein Fernzugriff durch eine andere Person stattfinden, wenn man dieser vertrauen kann.

Ein professioneller PC-Wartungsservice, ein Familienmitglied oder ein enger Freund sind da meist kein Problem. Hier sollte man ganz einfach auf seinen gesunden Menschenverstand hören.

4 Gedanken zu „Wie funktioniert TeamViewer?“

  1. Ich wurde auch von einem Berater namens Marwin Stolz betrogen und habe 1250 Euro verloren. Diese Ganoven gehen so clever und geschickt vor und glaubwürdig. Ich wäre dankbar eine Kontaktadresse zu bekommen, wohin ich mich wenden kann.
    MfG
    H.Tischer

    Antworten
  2. Bid Anfang war alles in Ordnung. Alle war daher freundlich, Anzahlung war € 250.-. Zwischen war zwei kleine gewinnen ( insgesamt € 173.-) und paar freundliche telefonate, versuche das ich mehr anzahlen und garantiert das ich kan kann schnell und vill gewinnen. Jeder Versuch habe ich abgelent. Vor zwei Wochen kommt Bescheid das diese Dame – Menager ( sich vorstellen wie Mrnagerin Bianka Wiemmer) kann nicht und darf nicht meher mit mir in Kontakt bleiben, das soll mich andere Menager anrufen weil sie macht nur grosses preuekten. Seit dem ist jeder Kontakt nicht mehr möglich ruft nimmand und auf mein Anruf meldet sich nimmand. Aufmein Konto kann sich nicht meher Login letzte Konto stand wahr € 423.-

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Cookie Consent mit Real Cookie Banner