Trading Betrug auf verschiedenen Plattformen!

Immer mehr Menschen werden Opfer vom sogenannten “Trading Betrug”. Diese Investoren werden Opfer auf Plattformen, die von den Betrügern täuschend echt erstellt wurden und einen seriösen Eindruck machen. Oftmals versprechen diese Seiten sehr hohe Renditen, nach einer gewissen Zeit endet eine solche Investition im Totalverlust.

Sollten Sie von solch einem Betrug betroffen sein, können Sie sich jederzeit bei mir eine kostenlose Ersteinschätzung anfordern.

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Wie kommt auf solchen Plattformen ein Betrug zustande?

Unzählige Opfer schildern meist den gleichen Vorgang, wie ein solcher Trading-Betrug auf diesen Plattformen abläuft.

Zuerst werden den potenziellen Opfern die Vorzüge der Trading-Plattform durch gezieltes Marketing und Werbeversprechen erläutert. Dabei soll eine möglichst seriöse Geldanlage suggeriert werden.

Wer von einem persönlichen Berater kontaktiert wird, bekommt dann hohe Renditen bei geringem Risiko versprochen. Diese Broker wirken auf den ersten Blick seriös und bauen nebenbei ein gutes Vertrauensverhältnis auf. Dies wird durch die gute Erreichbarkeit und kreativen Vorschlägen zur Anlage des Kapitals erreicht.

Wer dabei sein will, muss Anfangs nur einen kleinen Betrag von beispielsweise 250 Euro einzahlen. Nachdem man den Betrag überwiesen hat, bekommt man danach einen Account auf der Trading-Plattform eingerichtet.

Diese aufwändig gestalteten Webseiten geben den Betrogenen die Möglichkeit, die angebliche Gewinnentwicklung live zu verfolgen und so ein sicheres Gefühl zu bekommen.

Mit weiteren Einzahlungen werden aus 250 Euro dann schnell mehrere tausend Euro.

Der Trading Betrug geht jetzt in die heiße Phase!

Die falsch dargestellten Gewinnentwicklungen sind nichts anderes als eine programmierte grafische Oberfläche, die bei Anlegern die Risikobereitschaft steigert und das Verlangen nach dem schnellen Geld weckt.

Sobald sich der persönliche Berater erneut meldet, ist es für ihn ein leichtes, die Betroffenen zu weit höheren Einzahlungen zu überreden. Die Kontaktaufnahme erfolgt dann per Telefon, E-Mail oder WhatsApp. Auch direkte Schaltflächen auf der Webseite verleiten zu erneuten Einzahlungen.

Wer nun die hohen Gewinne mitnehmen will, investiert weitere Geldbeträge, meist in 5 – 6-stelliger Höhe. Ist die Einzahlung getätigt, steigen natürlich auch die Renditen. Die meisten Investoren lassen sich aber keine Gewinne Auszahlen, sondern reinvestieren die Gewinne und steigern so weiter ihre Renditen. Da alles wie geplant funktioniert, wird kein Verdacht geschöpft und fleißig weiter Eingezahlt.

Wenn sich dann die Betroffenen nach einer gewissen Zeit einen Teil auszahlen lassen wollen, kommt die Überraschung, welche gleichzeitig wie ein Schock für alle Geschädigten wirkt.

Wir helfen Geschädigten bei Trading-Betrug gemeinsam

Blockchain-Analyst Anton Hochnadel – Brokerbetrug.de

Zusammen mit Herrn Hochnadel ergreifen wir

Betrugsmethoden im Überblick

Falsche Versprechungen und unrealistische Renditen

Eines der häufigsten Merkmale eines Trading-Betrugs ist die Verheißung unrealistisch hoher Renditen. Betrüger locken Verbraucher mit Traumrenditen, die oft weit über dem liegen, was auf dem Markt üblich ist. Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das wahrscheinlich auch.

Manipulation von Handelsplattformen

Ein weiteres Problem ist die Manipulation von Handelsplattformen. Betrüger können die Software, die eine Handelsplattform betreibt, so manipulieren, dass sie zu ihren Gunsten arbeitet. Dies kann dazu führen, dass Sie als Anleger Verluste erleiden, während die Betrüger profitieren.

Betrug mit Blockchain und Kryptowährungen

Auch im Bereich der Blockchain und Kryptowährungen ist Betrug leider weit verbreitet. Ein Beispiel ist die Methode, bei der Betrugsopfer angewiesen werden, ihr “Guthaben selbst auf der Blockchain zu prüfen”. Sie geben dann auf Anweisung der Täter die in Frage stehende Walletadresse in einem Blockchain-Explorer ein und sehen in der Tat das zugesagte Guthaben dort angezeigt. Diese Methode wirkt oft so echt, dass viele darauf hereinfallen.

Die 5 häufigsten Betrugsformen und Betrugsmethoden

Einige der häufigsten Betrugsformen im Zusammenhang mit Kryptowährungen sind:

  1. Ponzi-Schemata: Diese Betrugsform ist nach Charles Ponzi benannt, der sie berühmt gemacht hat. Bei einem Ponzi-Schema verspricht der Betrüger hohe Renditen für Investitionen. Die Renditen für die frühen Investoren werden jedoch aus den Investitionen der späteren Investoren gezahlt. Das Schema bricht zusammen, wenn es nicht genug neue Investoren gibt, um die Renditen zu zahlen.
  2. Pump and Dump: Bei diesem Schema treibt eine Gruppe von Personen den Preis einer Kryptowährung künstlich in die Höhe (Pump), indem sie massiv in die Kryptowährung investiert. Dann verkaufen sie ihre Anteile zu diesem aufgeblasenen Preis (Dump), was den Preis wieder sinken lässt. Diejenigen, die zum aufgeblasenen Preis gekauft haben, machen dann Verluste.
  3. Exit Scams: Bei diesem Schema erstellen Betrüger eine neue Kryptowährung und sammeln Investitionen dafür. Dann verschwinden sie mit dem gesammelten Geld, ohne die versprochene Kryptowährung zu liefern.
  4. Falsche Austauschplattformen: Hier erstellen Betrüger eine gefälschte Kryptowährungs-Austauschplattform. Sie täuschen die Nutzer, indem sie vortäuschen, dass sie Kryptowährung kaufen oder verkaufen können, aber wenn die Nutzer versuchen, ihre Kryptowährung abzuheben, finden sie heraus, dass sie nicht können.
  5. Phishing: Bei dieser Betrugsform versuchen Betrüger, die Anmeldedaten von Nutzern zu erhalten, indem sie vorgeben, ein legitimer Dienst zu sein. Sie könnten beispielsweise eine E-Mail senden, die vorgibt, von einer echten Kryptowährungsbörse zu sein, und die Nutzer auffordern, ihre Anmeldedaten einzugeben.

Um sich vor diesen und anderen Betrugsformen zu schützen, sollten Sie stets vorsichtig sein, wenn Ihnen hohe Renditen versprochen werden, und sicherstellen, dass Sie in legitime und regulierte Plattformen investieren. Es ist auch wichtig, Ihre Anmeldedaten sicher zu halten und nicht auf Phishing-Versuche hereinzufallen.

Statistik der Betrugsfälle steigt

Bezüglich der Frage nach der Häufigkeit solcher Betrügereien, gibt es verschiedene Quellen, die über die Anzahl der gemeldeten Betrugsfälle in Deutschland berichten. Laut dem Bundeskriminalamt wurden im Jahr 2020 in Deutschland 108.474 Fälle von Betrug im Internet gemeldet, was einem Anstieg von 12,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Wenn der Betrug auffliegt und die Trading-Plattform nicht mehr erreichbar ist!

Irgendwann kommt dann der Wunsch nach einer Auszahlung. Wer Glück hat, bekommt noch eine kleine Summe ausgezahlt. So soll die Liquidität der Plattform suggeriert werden.

Sobald die Auszahlungen die verfügbare Geldsumme der Plattform übersteigt, stoppt die Auszahlung. Wer nun Kontakt zu seinem persönlichen Broker aufnehmen möchte, erreicht niemanden mehr. Meist ist die Website noch ein paar Tage online und wird dann auch abgeschaltet. Unter der URL dieser Plattform erscheint dann nur noch ein Fehler, meist der Fehler 521 “Webserver ist down” oder Fehler 404 “Website ist nicht erreichbar”.

In einigen Fällen werden Drohungen an die Geschädigten ausgesprochen, keine Auszahlungen mehr anzufordern. Auch die Erklärung, es gebe noch offene Steuerlasten, die vor erneuten Auszahlungen zu tilgen sind, werden genannt. Dabei wird versucht, dass die Opfer noch einmal Geld einzahlen. So steigt noch einmal die Hoffnung auf eine Auszahlung, bevor sie dann ganz erlischt.

Ab diesem Zeitpunkt ist der Betrug dieser Trading-Plattform den meisten Betroffenen klar geworden. 

Der Betrug ist noch nicht vorbei!

Das erbeutete Geld reicht den Betrügern meist nicht. Sie versuchen ihren Opfern noch den letzten Euro abzunehmen.

Wenn noch eine Kontaktaufnahme funktioniert, werden die Betrugsopfer dann zum CFO (Chief Financial Operator) verbunden. Dieser verspricht dann weitere Auszahlungen, wenn man weiter investiert. Sollte die Website der Trading-Plattform noch online sein, wird dann ein extrem hochprofitables Investmentpaket angeboten.

Das größte Problem besteht darin, wenn die Opfer Zugriff auf ihr Onlinebanking, die Accounts bei Kryptobörsen oder direkt auf den privaten PC gewährt haben.

Diese Betrogenen sollten ihre Zugänge sichern, neue Passwörter vergeben und wenn möglich eine 2-Faktor-Autentifizierung aktivieren.

Was sollten Sie als Geschädigter nun tun?

Wenn Sie das Opfer eines Trading-Betrugs geworden sind, sollten Sie zunächst einmal Ruhe bewahren. Es ist wichtig, dass Sie sich nicht von den Tätern provozieren lassen und keine voreiligen Schlüsse ziehen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Situation zu analysieren und herauszufinden, ob es sich tatsächlich um Betrug handelt.

Sollte sich bestätigen, dass Sie betrogen wurden, sollten Sie zunächst einmal Anzeige bei der Polizei erstatten. Dies ist wichtig, damit die Ermittlungsbehörden die Möglichkeit haben, den Fall aufzuklären und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig sollten Sie versuchen, so viele Informationen wie möglich über den Betrug zu sammeln. Dazu gehören insbesondere Angaben zu den Tätern sowie Kontaktdaten und Unterlagen (z.B. E-Mails, Chat-Protokolle).

Die folgenden Punkte sollten direkt umgesetzt werden:

  • Keine Kontaktaufnahme mit den Betrügern mehr!
  • Rufen Sie die Website der Plattform nicht mehr auf!
  • Ändern Sie ihre Passwörter und sichern Sie ihre Endgeräte!
  • Nehmen Sie Kontakt mit einem spezialisierten Rechtsanwalt auf.

Sollten Sie Hilfe benötigen, fordern Sie jetzt eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihrem Fall per E-Mail an [email protected] oder via Telefon unter 0511 / 47 39 06-0 an.

Wie kann man sich vor diesem Betrug schützen?

Es gibt einige Möglichkeiten, sich vor einem Betrug auf einer Trading-Plattform zu schützen. Zunächst sollten Sie immer genau prüfen, mit wem Sie Geschäfte tätigen. Informieren Sie sich über die Plattform, bevor Sie sich anmelden und stellen Sie sicher, dass sie seriös ist. Lesen Sie auch die Nutzungsbedingungen sorgfältig durch, bevor Sie mit dem Trading beginnen.

Zusätzlich sollten Sie immer nur so viel Geld einzahlen, wie Sie bereit sind zu verlieren. Wenn Sie Geld einzahlen, stellen Sie sicher, dass es sich um eine Summe handelt, die Sie entbehren können. Verwenden Sie niemals Geld, das für Ihren Lebensunterhalt oder andere wichtige Ausgaben bestimmt ist.

Des Weiteren ist es wichtig, Disziplin zu bewahren und Emotionen aus dem Trading herauszuhalten. Lassen Sie sich nicht von extrem hohen Renditen beeinflussen und machen Sie keine impulsive Entscheidungen. Setzen Sie sich klare Regeln und halten Sie sich an diese.

Zu guter Letzt sollten Sie niemandem Zugang zu Ihren Konten, Accounts bei Kryptobörsen oder gar Ihrem PC verschaffen. Seriöse Anbieter benötigen keinen Zugang.

Wenn Sie diese Regeln befolgen, können Sie sich vor einem Betrug auf einer Trading-Plattform schützen und erfolgreich handeln.

Ihr Thomas Feil
Rechtsanwalt

PS: Eine täglich aktualisierte Schwarze Liste betrügerischer Broker finden Sie unter https://broker-zahlt-nicht.de/schwarze-liste-broker/

Rechtsanwalt Thomas Feil 25 Jahre Erfahrung

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