Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen: Wie betroffene Anleger dagegen vorgehen!

Die Betrugsversuche rund um die Blockchain 2023! Kann man sein in Bitcoin und Co investiertes Geld zurückbekommen? Aktuelle Informationen zu Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen.

Betrugsversuche rund um die Blockchain 2023

Der Hype am Kryptomarkt geht weiter. Wenngleich auch die Kryptowährungen in den letzten Monaten einen etwas stärkeren Dämpfer erhalten haben und teilweise kräftige Verluste einstecken mussten.

Allen voran verlor der Bitcoin, der deutlich von seinen Höchstständen, die er im November 2021 mit fast 60.000 Euro erreicht hatte, am meisten von seinem ursprünglichen Höchstwert.

Dennoch erfreuen sich die Kryptowährungen nach wie vor einer großen und ständig steigenden Beliebtheit. In einigen Ländern sind Kryptowährungen sogar schon anerkanntes Zahlungsmittel. Iin vielen Geschäften des täglichen Bedarfs kann mit ihnen bezahlt werden.

So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass das immer größer werdende Interesse an den „Kryptos“ auch von nicht so ganz ehrlichen und seriösen Zeitgenossen schon vor längerer Zeit entdeckt wurde.

Betrugsfälle Bitcoin und Blockchain

Es ist also wenig verwunderlich, dass sich eine Bitcoin und Blockchain Betrugsmasche nach der anderen entwickelt hat. Die Bitcoin Betrugsfälle sowie die Blockchain Betrugsfälle haben stark zugenommen.

Eine schier unüberschaubare Anzahl verschiedenster Kryptowährungen und eine ebenso große Anzahl verschiedenster Kryptobörsen bieten kreativen Betrügern ein breites Betätigungsfeld. So können die Täter mit dubiosen Geschäftsmodellen am Hype der Kryptowährungen partizipieren.

Bedauerlicherweise bringt die rasante Entwicklung sowie der rasante Anstieg der Kryptowährungen nicht nur viele Gewinner und sogar neue Millionäre mit sich. Es gibt auch viele Anleger, die Opfer von Betrügereien geworden sind. So ist die Zahl der Geschädigten in den letzten Jahren erheblich angestiegen.

Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen: Dubiose Anlageangebote

Viele gefälschte Internetseiten und dubiose Anlagemodelle locken unwissende Anleger mit teilweise exorbitanten Renditeversprechen. Sie verleiten sie dazu, auch größere Summen ihres Anlagevermögens bei solchen unseriösen Anbietern zu investieren.

Diese und diverse weitere Bitcoin Betrugsfälle sowie Blockchain Betrugsfälle haben dazu geführt, dass sowohl die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als auch das Bundeskriminalamt (BKA) vor diesen Fällen von Anlagebetrug gewarnt haben.

Sollten Sie ebenfalls Opfer eines solchen Anlagebetruges geworden sein, dann empfiehlt es sich schnellstens einen Rechtsbeistand in Anspruch zu nehmen. Dieser sollte eine Begutachtung der persönlichen Situation vornehmen.

Betrugsmaschen im Überblick

Trading-Betrug

In den letzten Jahren hat der Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen erheblich zugenommen. Leider haben auch betrügerische Trading-Plattformen zugenommen, die versprechen, hohe Gewinne in kürzester Zeit zu erzielen. Oftmals handelt es sich dabei um sogenannte Ponzi- oder Pyramidensysteme. Die Betrüger verwenden das Geld der neuen Investoren, um die Renditen der älteren Investoren zu bezahlen.

Krypto-Betrug

Unter dem Begriff “Krypto-Betrug” fällt eine Vielzahl von Betrugsmethoden. Eine der häufigsten ist der sogenannte “Initial Coin Offering” (ICO) Betrug. Bei einem ICO sammeln Unternehmen Geld für ein Projekt oder eine Idee, indem sie digitale Tokens verkaufen. Leider gibt es viele Fälle, in denen das gesammelte Geld nie für das versprochene Projekt verwendet wurde.

Internet-Anlagebetrug

Internet-Anlagebetrug bezieht sich auf Betrugsmaschen, die Anlagen und Investitionen im Internet betreffen. Im Kontext von Bitcoin und Blockchain kann dies z.B. das Versprechen unrealistisch hoher Renditen durch das Investieren in bestimmte Kryptowährungen oder Blockchain-Projekte sein. Oftmals handelt es sich dabei um nicht existierende Projekte oder Kryptowährungen.

Erpressungsversuche

Eine häufige Methode der Betrüger ist die Erpressung. Die Betrüger behaupten oft, Aufzeichnungen von pornografischen Webseiten zu besitzen, die der Nutzer angeblich besucht hat. Um eine Veröffentlichung zu verhindern, soll das Opfer dem Betrüger einen privaten Wallet-Schlüssel aushändigen oder einen Betrag in Kryptowährung überweisen.

Betrugsmaschen mit Cloud-Mining

Bei dieser Masche bietet ein Unternehmen an, Mining-Hardware von ihm zu mieten. Im Gegenzug sollen Sie an den vermeintlichen Einnahmen beteiligt werden. Allerdings stecken hinter vielen Cloud-Mining-Anbietern Betrüger oder das Angebot rechnet sich nicht, so dass Sie am Ende Geld verlieren oder Ihr Verdienst weitaus geringer ausfällt als versprochen.

Betrügerische Initial Coin Offerings (ICOs)

Ein Initial Coin Offering (ICO) ist ein Fundraising-Mechanismus, der aufstrebenden Kryptounternehmen die Möglichkeit bietet, sich Kapital von ihren künftigen Nutzern zu besorgen. Betrüger haben ICOs als Chance für sich entdeckt und mit viel Aufwand hochwertige Marketingmaterialien erstellt und angebliche Büros angemietet, um die Investoren zu täuschen.

Die Bitcoin und Blockchain Betrugsmasche läuft meistens nach folgendem Schema ab!

Um an das Geld der Anleger zu kommen, sind die Anlagebetrüger oft sehr einfallsreich. Es werden teils sehr aufwendige Internetseiten erstellt, die seriöse Handelsplattformen sowie interessante Anlagemodelle darstellen sollen. Oftmals zeichnen sich die Seiten dieser dubiosen Geschäftemacher durch sehr hohe Renditeversprechen aus. Zusätzlich werden noch aufwendig gestaltete Werbevideos sowie entsprechende Werbung zum Anlocken der Anleger erstellt beziehungsweise geschaltet.

Darüber hinaus wird auch versucht, eine direkte Kontaktaufnahme mit möglichen Anlegern herzustellen.

Kontakte per WhatsApp

Durch E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder anderen Kontaktdaten, die interessierte Anleger auf den gefälschten Internetseiten hinterlassen haben sowie mit Daten möglicher Anleger, die aus anderen Quellen stammen, ist es möglich, dass Anleger ganz unerwartet über Portale wie Telegram, über WhatsApp oder E-Mail kontaktiert werden.

Ziel dieser dubiosen Geschäftemacher ist es immer, interessierte Anleger dazu zu bringen, möglichst hohe Geldbeträge auf den so seriös erscheinenden Internetplattformen einzuzahlen. Um dem Betrug den Anschein der Seriosität zu geben, wird mit namhaften Kryptobörsen geworben. Es wird dem Anleger suggeriert, es handele sich um eine der großen und bekannten Kryptobörsen, was natürlich nicht der Fall ist.

Die Verwendung von „Blockchain.com“ soll dem Anleger Seriosität und Vertrauenswürdigkeit vortäuschen!

Dem Opfer des Anlagebetruges sollen Vertrauenswürdigkeit und Seriosität suggeriert werden. Dazu werden Mailadressen und Dokumente, die scheinbar von blockchain.com stammen, den Anleger übermittelt. Durch die teilweise sehr aufwendig gestalteten und dadurch sehr authentisch wirkenden Webseiten und Zertifikate, ist eine Unterscheidung meist nicht ganz einfach. Die Fälschungen sind erst auf den zweiten oder dritten Blick zu entlarven.

Gefälschte Zertifikate

Erkennt der Anleger den Betrugsversuch nicht und gibt im guten Glauben an die Echtheit der Dokumente und Zertifikate seine Daten ein, dann kann es passieren, dass dem Anleger vorgetäuscht wird, der Account sei diskreditiert worden. Um den Account wieder entsperren zu können, wird dann in der Regel eine weitere Einzahlung fällig. Durch Eingabe der Log-in-Daten kann es jedoch dazu kommen, dass der Anleger ganz ungeahnt Opfer eines Phishing-Versuches wird.

Meistens dauert es einige Tage bis Wochen, ehe der Anleger überhaupt merkt, dass er einem Betrug zum Opfer gefallen ist. Hat der Anleger bereits Zahlungen geleistet, so sind Probleme und viel Ärger natürlich nicht mehr zu vermeiden.

Durch falsche Dokumente, die dem Anleger ein Guthaben vortäuschen, soll der Anleger zu weiteren Einzahlungen animiert werden!

Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen: Angebliche Dokumente von Blockchain

Bei diesem Sachverhalt bekommt der Anleger Auszüge aus der Blockchain. Diese Auszüge sollen dem Anleger ein Guthaben in der Blockchain suggerieren. Um aber an das vermeintliche Guthaben gelangen zu können, muss zuvor eine Einzahlung getätigt werden.

Bei dieser Variante liegt eindeutig Urkundenfälschung vor und es handelt sich ganz eindeutig um Betrug.

Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen: Eine neue Betrugsmasche verspricht dem Anleger, Kursverluste wieder rückgängig zu machen!

Kommt es am Kryptomarkt zu starken Kurseinbrüchen, dann locken die Finanzbetrüger mit dem Versprechen, Verluste aus Kursrückgängen wieder kompensieren zu können.

Anleger werden gezielt kontaktiert. Sie werden aufgefordert, bestimmte Softwaretools beziehungsweise ganz spezielle Links anzuklicken. Diese sollen dabei helfen, die Verluste wieder auszugleichen.

Allerdings ist nichts von den gemachten Versprechen wahr. Ganz im Gegenteil werden diese Links beziehungsweise diese Programme angeklickt beziehungsweise ausgeführt, dann werden die Buchverluste in der Regel realisiert oder sogar noch vergrößert.

Ist man einem Betrug aufgesessen, dann heißt es handeln!

Ganz gleich wie Sie betrogen wurden, wichtig ist ein zeitnahes Handeln, um Schadensbegrenzung zu betreiben!

Die nachfolgenden Punkte sollen Ihnen dabei helfen, die richtigen Schritte einzuleiten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, sich in jedem Fall mit einem auf solche Fälle spezialisierten Rechtsanwalt in Verbindung zu setzen.

  1. Zugangsdaten neu aufsetzen! Ändern Sie alle Zugangsdaten zu Ihrem Onlinebanking sowie alle Zugangsdaten zu Ihren Kryptobörsen und ebenfalls alle Zugangsdaten zur Blockchain, wo Sie gegebenenfalls Kryptowährungen aufbewahren. Nehmen Sie diese Änderungen von einem Rechner vor, der „sauber“ und nicht von Viren oder Spy-Software befallen ist. Nutzen Sie gegebenenfalls auch einen VPN-Server.
  2. Sichern Sie alle Beweise! Sichern Sie die gesamte Kommunikation, die Sie mit den Betrügern geführt haben. Dies können beispielsweise E-Mails sein, Telefonnummern, Chatverläufe und vieles mehr. Machen Sie zusätzlich, wenn möglich, auch Screenshots von den besuchten Seiten.
  3. Schützen Sie Ihren Rechner! Durch den Betrug könnte möglicherweise Schadsoftware auf Ihren Rechner gelangt sein, die vertrauliche Daten sowie Ihr Nutzerverhalten analysiert und weiterleitet. Installieren Sie eine aktuelle Version einer Virensoftware und lassen Sie den Rechner auf Schadsoftware untersuchen. Sollten Sie die Möglichkeit haben, den Rechner komplett neu aufsetzen zu lassen, dann sollten Sie von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch machen.
  4. Erhöhen Sie Vorsicht und Wachsamkeit! Sollten die Anlagebetrüger noch über Kontaktdaten von Ihnen verfügen, dann sein Sie besonders wachsam, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass man in Zukunft versuchen könnte, mithilfe einer anderen Identität wieder mit Ihnen in Verbindung zu treten. Erhöhte Vorsicht ist hier anzuraten.

Kontaktieren Sie möglichst zeitnah einen Anwalt, der auf solche Fälle spezialisiert ist. Erfragen Sie, ob eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihres Falles möglich ist und der entsprechende Anwalt die Kapazität freihat, um sich zeitnah um Ihren Fall zu kümmern.

Erkennen von Kryptowährungsbetrug

Es gibt einige Warnsignale, die darauf hindeuten können, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt:

  1. Garantiertes Gewinnversprechen: Ein Kryptoangebot mit Erfolgsgarantie sollten Sie mit Vorsicht genießen.
  2. Schlecht verfasstes oder nicht vorhandenes Whitepaper: Zu jedem ICO gehört ein Whitepaper. Wenn das Whitepaper keinen Sinn ergibt oder es noch nicht einmal eines gibt, ist Vorsicht angeraten.
  3. Überzogenes Marketing: Krypto-Betrüger müssen möglichst viele Menschen innerhalb kürzester Zeit auf sich aufmerksam machen und investieren daher in groß angelegte Marketingkampagnen.
  4. Keine Angaben zu den Mitgliedern des Teams: Bei den meisten Investmentunternehmen sollte es möglich sein, herauszufinden, wer dahinter steht. Wenn nicht zu erkennen ist, wer hinter der Kryptowährung steckt, sollten Sie die Finger davon lassen.
  5. Gewinne zum Nulltarif: Hinter jedem Investitionsangebot, das Gewinne zum Nulltarif verspricht, steckt aller Wahrscheinlichkeit nach ein Betrugsversuch.

Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen: Was kann eine Blockchain-Analyse bei einem Betrug leisten?

Auch wenn die Blockchain vom Prinzip her anonym ist, so lassen sich dort alle durchgeführten Transaktionen genauestens nachverfolgen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn vom eigenen „Wallet“ Kryptowährungen abgehoben wurden und auf ein anderes Wallet übertragen wurden.

Die Verschiebung von Vermögenswerten ist so zwar anonym möglich, aber alle Transaktionen können so in der Blockchain eingesehen und nachverfolgt werden.

Durch den Einsatz spezieller Softwaretools ist auch eine Rückverfolgung sowie eine sehr genaue Analyse der einzelnen Transaktionen möglich, welche den Betrug ermöglicht haben. Spezialisierte Anwaltskanzleien haben solche Softwaretools im Einsatz.

Ermittlungen mit Softwaretools

Ebenso machen Ermittlungsbehörden Gebrauch von solchen Analysemöglichkeiten. Es lassen sich so recht problemlos alle Transaktionen, die rund um einen Betrug getätigt wurden, nachvollziehen und natürlich auch das Wallet ermitteln, auf welches die Kryptowährungen schließlich eingezahlt wurden. Eine Identifizierung des Empfängers der Vermögenswerte ist aber zumindest in der Blockchain nicht möglich.

Die Erfahrung zeigt aber, dass die Täter ihre erbeuteten Kryptowährungen früher oder später auf andere Kryptobörsen wieder einzahlen, um sie schließlich in Euros oder Dollars umzuwandeln und sich anschließend auszahlen zu lassen. Bei dieser Auszahlung kommt es dann unweigerlich zu einer Identifizierung der Betrüger, was einen Zugriff und eine Sicherstellung der erbeuteten Krypto-Werte ermöglicht.

An diesem Punkt kann dann auch eine Strafverfolgung der Anlagebetrüger erfolgen.

Ermittlungsbehörden haben an dieser Stelle deutlich mehr Möglichkeiten, als es ein Betrugsopfer hat, das versucht auf eigene Faust zu ermitteln. Weil auch die Kryptobörsen sehr an einem betrugsfreien Handel interessiert sind, stehen Kryptobörsen als auch die Ermittler in engem Austausch miteinander.

Da Kryptobörsen in den meisten Fällen nur den Handel von Kryptowährungen erlauben, nachdem sich der Anleger identifiziert hat, ist die Identifizierung eines Wallet-Besitzers auf diesem Wege möglich.

Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen: Ziehen Sie professionelle Hilfe zurate und nutzen Sie die Möglichkeit zu einer kostenlosen Ersteinschätzung!

Eine Bitcoin und Blockchain Betrugsmasche nach der anderen sowie vermehrt auftretende Bitcoin Betrugsfälle und generell eine steigende Anzahl Blockchain Betrugsfälle machen einen kompetenten Rechtsbeistand mehr als nur empfehlenswert.

Spezialisierter Fachanwalt für IT-Recht hilft

Sollten Sie bei einigen Ihrer Trading-Aktionen vielleicht schon auf Ungereimtheiten gestoßen sein oder es ist Ihnen vielleicht bereits ein Vermögensschaden entstanden, dann können wir Ihnen nur empfehlen, sich schnellstens an einen versierten Rechtsbeistand zu wenden. Als Fachanwalt für IT-Recht habe ich eine jahrelange Erfahrung im Umgang mit solchen Betrugsfällen.

Ihr Geld auf der Blockchain

Zwar können Sie auch als Privatperson alle Transaktionen, die mit Ihren Vermögenswerten stattgefunden haben, in der Blockchain nachverfolgen. Allerdings haben Sie so gut wie keine Möglichkeit, bei Problemen den oder die Täter ausfindig oder gar dingfest zu machen.

Die Inanspruchnahme professioneller Hilfe ist also nicht nur anzuraten, sondern auch zwingend notwendig, wenn es um die Identifizierung der Täter geht. So kann sich eine ordnungsgemäße und reibungsfreie Herausgabe Ihrer Vermögenswerte anschließen.

Wir helfen Geschädigten bei Trading-Betrug gemeinsam

Blockchain-Analyst Anton Hochnadel – Brokerbetrug.de

Schutz vor Kryptowährungsbetrug

Es gibt einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sich vor Betrug zu schützen:

  1. Schützen Sie Ihr Wallet: Sie sollten Ihre Wallet-Schlüssel niemals weitergeben.
  2. Behalten Sie Ihre Wallet-App im Auge: Prüfen Sie, ob die Krypto-Wallet-App echt ist, indem Sie zunächst nur einen kleinen Betrag senden.
  3. Investieren Sie nur in Anlagen, die Sie verstehen: Machen Sie Nachforschungen, bevor Sie sich für eine Investition entscheiden.
  4. Lassen Sie sich Zeit: Betrüger versuchen oft, Druck auszuüben. Nehmen Sie sich die Zeit, eigene Nachforschungen anzustellen, bevor Sie Geld anweisen.
  5. Vorsicht bei Werbung in sozialen Medien: Betrüger nutzen oft nicht freigegebene Bilder von Prominenten oder bekannten Geschäftsleuten, um Seriosität vorzugaukeln. Prüfen Sie Kryptoangebote in den sozialen Medien sorgfältig.
  6. Unseriöse Kaltakquise: Geben Sie niemals am Telefon persönliche Daten weiter und überweisen Sie auch kein Geld an jemanden, der auf diese Weise den Kontakt zu Ihnen gesucht hat.
  7. Apps nur von offiziellen Plattformen: Laden Sie Apps immer von offiziellen Plattformen wie dem Google Play Store oder Apple App Store herunter.
  8. Stellen Sie eigene Nachforschungen an: Wenn Sie von einer Kryptowährung noch nie etwas gehört haben, sollten Sie erst Nachforschungen anstellen.

Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen: Kostenfreie Ersteinschätzung Blockchain Betrugsmasche

Nutzen Sie die Möglichkeit einer kostenfreien Ersteinschätzung Ihres Falles, um einen möglichst genauen Überblick über alle notwendigen Schritte sowie die möglichen Kosten zu bekommen.

Eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihrer Situation durch einen versierten Anwalt kann Ihnen im Falle eines Betruges sehr viel Zeit und Geld sparen. Eine solche Ersteinschätzung kann Ihnen einen guten Überblick über Ihre Lage geben. Darüber hinaus können auch direkt alle juristischen Maßnahmen besprochen sowie gegebenenfalls eingeleitet werden. Falls sich herausstellen sollte, dass ein viel größerer Blockchain-Betrug vorliegt, als ursprünglich angenommen.

Rechtsanwalt Thomas Feil 25 Jahre Erfahrung

2 Gedanken zu „Bitcoin und Blockchain Betrugsmaschen: Wie betroffene Anleger dagegen vorgehen!“

  1. Sehr geehrter Herr Feil, ich bin in eine von Ihnen deutlich beschriebene Anlagestrategie rein geraten, und befürchte, dass ich ebenfalls betrogen wurde.
    Vorletzte Woche bin ich über eine Instagram Werbung auf die lukrative Möglichkeit des AutoTradings mit Bots aufmerksam geworden und habe dort meinen Kontakt hinterlassen. Daraufhin meldete sich erst eine Dame, die alle Daten aufnahm und dann ein Broker, der vorgibt in London zu sitzen. Dieser ließ mich vorletzte Woche von meinem Girokonto über die Wallet Tap, dann auf die Wallet Atomic und dann auf ein neu eingerichtetes Konto bei der CapitalCRB
    eine Testsumme von 250 € überweisen. Diese winzige Summe stieg dann relativ schnell auf ich glaube 350 €. Ich habe dann auf sein Drängen weitere 2500 € über den gleichen Weg auf das CapitelCRB Konto überwiesen.
    Schnell stieg das Konto dann auf 3000 € an. Dieser Broker, der sich Max Steinberg nennt (er schickte mir ein Foto von der Vorderseite seines Personalausweises ) wollte dann, dass ich Aktien auflöse, damit ich mit mindestens 10.000 € in ein Projekt einsteigen kann. Mir war das ganze zu heikel und ich habe abgelehnt. Nach langem Hin und her hat dann dieser Broker gesagt „okay, dann sollten wir ihr Konto auflösen. Wenn sie kein Vertrauen haben, dann sollten wir die Zusammenarbeit beenden“. Er sagte mir dann noch, dass er jetzt auf AutoTrading umstellt, und wir Ende der Woche telefonieren werden, um das Konto aufzulösen. Innerhalb von vier Tagen stieg das Konto von 3000 € auf erst 17700,-€ dann auf 25.000 €!!!!
    Am 26.06 habe ich mit ihm telefoniert, (übrigens habe ich das Telefonat aufgezeichnet) nun möchte er, falls ich mir die Summe auszahlen lassen möchte, die gleiche Summe noch mal von mir auf das Tap Konto überwiesen haben!!! Die Finanzabteilung von CapitalCRB würden dann wenige Minuten später die gleiche Summe von meinem CapitalCRB Konto ebenfalls auf die Tap übertragen. Und dann dürfte ich allerdings von den 50.000€ immer nur Beträge in zehntausender Stückelungen in bestimmten Abständen auf mein Girokonto zurück übertragen. Denn nur so kann man es erreichen, keine Steuern zahlen zu müssen. So seine Aussage.
    Seine Begründung war, dass man den Profit durch eine reale Summe spiegeln muss, damit die Finanzbehörden nicht aufmerksam werden.
    Da ich natürlich keine 25.000 € investieren möchte, habe ich heute mit ihm telefoniert, um mir einen Teilbetrag nämlich 3500 € auf mein Atomic Konto, dann auf das TapKonto und dann zur Sparkasse überweisen zu lassen, um wenigstens meine Investitionen zurück zu erhalten. Diese Buchungsvorgänge hatte er sonst immer mit mir gemeinsam über AnyDesk, sowohl beim PC als auch beim Handy durchgeführt. Aber auch das verweigerte er – er sagte, ich hätte mit meinen 2500 € über 1000 % Gewinn gemacht, und damit wäre in der Blockchain alles festgehalten, und nur eine Auszahlung des kompletten Betrages, mit der gespiegelten, identischen frisch überwiesen Summe vom Girokonto 25000,-€ , würde eine Auszahlung möglich machen. (Auch dieses Telefonat habe ich aufgezeichnet.) Da ich ihm einen solventen Kunden versprach, hat er mir entgegenkommender Weise 3800 € auf mein Atomic Wallet überwiesen, allerdings als Tether USDT Token. Er sagte mir aber dazu, dass die Blockchain die Auszahlung gesperrt hat, wegen des hohen Gewinns und ich mir die Teilsumme so nicht auszahlen lassen kann. (Ehrlicherweise wüsste ich auch gar nicht, wie das geht, ich hatte es sogar versucht, aber es erscheint immer eine Meldung „you should have at least 0,002141 ETH to send USDT.) Er sagte, er wird mir hier nicht mehr weiterhelfen, es sei denn, ich übertrage neue 25.000 € von meinem Konto auf die Wallet.
    Ich bin so fassungslos, dass es Menschen gibt, die so durchs Leben gehen. Die anderen alles nehmen, was sie besitzen. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass die CapitalCRB eine Simulation ist, vielleicht sogar die Atomic Wallet.
    Haben Sie noch irgendeinen Rat für mich, was ich tun kann? Sicherlich ist der Verlust von 2700 € zu gering, um in diesem Fall Rechtsmittel einzulegen, oder? Nur durch ihre Seite bin ich übrigens auf diese perfide Methode aufmerksam geworden. Unter CapitalCRB hatte ich nichts Negatives finden können, und hatte daher auch nicht in diese Richtung recherchiert. So blöd! Aber Ihnen danke ich von Herzen! Freundliche Grüße, Susanne Leßmöllmann

    Antworten
    • Sehr geehrte Frau Leßmöllmann,

      die auf Ihrem Handelskonto angezeigten Gewinne sind leider manipuliert und existieren nicht wirklich. Auch bezweifle ich, ob Ihr Geld tatsächlich entsprechend den Angaben des Brokers angelegt wurde.

      Sie sollten auf keinen Fall eine weitere Zahlung leisten! Es liegt ein Betrug vor.

      Auf der nachfolgenden Internetseite finden Sie Musterschreiben und Hinweise, welche Schritte Sie unternehmen sollten. So haben Sie die Möglichkeit, ohne kostenpflichtige anwaltliche Unterstützung selbst zu agieren und alle notwendigen Maßnahmen für die Rückholung Ihrer Gelder einzuleiten.

      https://broker-zahlt-nicht.de/ressourcen/

      Viele Grüße
      Thomas Feil

      Antworten

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